Ankündigung: Sonderzug nach Stuttgart 14.11.2026

 

Der Löwenexpress rollt wieder!


Nach dem legendären Sonderzug zum Aufstieg in die Regionalliga 2006 und der Fahrt zum Pokalfinale im vergangenen Jahr nach Bornheim soll es diesmal nach Stuttgart gehen. Am Samstag, 14. November 2026, planen wir, mit dem Löwenexpress zum Auswärtsspiel des KSV Hessen Kassel bei den Stuttgarter Kickers zu fahren. Wer mit einer größeren Gruppe fahren möchte, kann sogar ein eigenes 6er-Abteil buchen.


Tickets zum Fahrpreis von 75 Euro gibt es ab sofort im Fanpoint Kassel, Grüner Weg 19, sowie am Block-30-Stand bei den Heimspielen, auf dem Stadionvorplatz zwischen Haupttribüne und Nordkurve. Wenn du ein 6er-Abteil buchen willst, dann schreibe eine Mail an sonderzug@block-30.de mit den sechs Namen und Ticketnummern. 


Das Stadionticket ist im Fahrpreis nicht enthalten. Wir arbeiten jedoch daran, dass Eintrittskarten für das Spiel ebenfalls im Vorverkauf im Fanpoint Kassel erhältlich sein werden. Für den Weg vom Bahnhof zum Stadion werden voraussichtlich Shuttlebusse eingesetzt.


Der Sonderzug wird ab einer Mindestzahl von 500 verkauften Tickets durchgeführt. Werden mehr als 500 Tickets verkauft, bemühen wir uns darum, zusätzliche Waggons zu buchen. Sollten nicht genügend Tickets verkauft werden, um die entstehenden Kosten zu decken, kann die Fahrt leider nicht stattfinden. In diesem Fall wird der vollständige Ticketpreis zurückerstattet.


Organisiert wird der Sonderzug vom Block 30 – von Fans für Fans. Mit der Fahrt wird kein Gewinn erzielt. Der Fahrpreis ist so kalkuliert, dass die entstehenden Kosten möglichst gedeckt werden und die Fahrt für viele KSV-Fans bezahlbar bleibt. Deshalb können leider keine weiteren Ermäßigungen angeboten werden.


Also: Ticket sichern, Leute zusammentrommeln und gemeinsam nach Stuttgart fahren.

Gemeinsam auf den Schienen. Gemeinsam für den KSV!


Infos auf einen Blick:


- 📅 **Datum:** Samstag, 14. November 2026  

- 💶 **Fahrpreis:** 75 Euro  

- 🎟️ **Tickets:** ab sofort im **Fanpoint Kassel, Grüner Weg 19**, sowie am **Block-30-Stand bei den Heimspielen** erhältlich  

- 🚪 **Besonderheit:** Ihr könnt zu sechst ein eigenes Abteil buchen, zur Reservierung: Mail mit Namen und Ticketnummern an: sonderzug@block-30.de








eKStrablatt #119

 Online Ausgabe eKStrablatt #119 KSV Hessen - Eintracht Frankfurt II


eKStrablatt #119

Eure Spielchen mit Reformen - nicht mit uns

Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.

 

Nun - kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine - zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände *nicht* im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.

 

Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.

 

Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine - basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten - soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.

 

Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.

 

Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.

 

Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.

 

Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen - ihr habt es nicht anders verdient.

 

Fanszenen Deutschlands im Juni 2026


eKStrablatt #118

 Online Ausgabe eKStrablatt #118 KSV Hessen - TSV Steinbach


eKStrablatt #118